Die Einführung in die technische Analyse

Einführung in die technische Analyse

Den Binären Optionen hängt der Ruf des Glücksspiels komplett zu Unrecht an, denn das Handeln mit Binären Optionen basiert ebenso auf der technischen Analyse, wie jedes andere Handeln an der Börse. Eine Vielzahl von Brokern tragen mit ihrem Handeln jedoch dazu bei, dass den Binären Optionen ein Hauch von Glücksspiel anhängt. Vor jedem Trade jedoch sollte eine technische Analyse des Charts durchgeführt werden. Dies setzt jedoch voraus, dass die Grundlagen beherrscht werden. Aber auch die Fundamentalanalyse kann bei langfristigen Binären Optionen von großem Wert sein.

Die Entstehung der technischen Analyse

Obwohl die technische Analyse bereits seit vielen Jahrzehnten durchgeführt wird, sind deren Ursprünge nicht genau bekannt. Allerdings sollen die japanischen Candlestick-Chartmuster bereits im 18. Jahrhundert erfunden worden sein. Sie wurden zur Prognose der Reisernte eingesetzt. Aus diesem Grund kann davon ausgegangen werden, dass die technische Analyse von Börsenkursen bereits seit über 200 – 300 Jahren angewandt wird.

Mit der technischen Analyse muss sich der Tader beim Handeln mit Binären Optionen nicht auf Instinkt oder Glück verlassen, denn wer die Börse als Glücksspiel sieht, wird dauerhaft keine Gewinne erzielen können. Allerdings erfuhren die Binären Optionen nach deren Freigabe im Jahr 2008 für Privatanleger immer mehr Zuwachs von Glücksrittern, die zeitweise für einen schlechten Ruf sorgten. Bald jedoch schalteten sich die seriösen Broker ein und boten Interessierten die Einführung in die technische Analyse des Börsengesehens an, was bis heute so geblieben ist.

Die Methoden der technischen Analyse

Methoden der technischen Analyse

Eine technische Analyse von Binären Optionen ist nicht mit einem Stopploss versehen, womit die Analyse immer den Anfang und das Ende eines Zeitabschnitts beachtet, gleichgültig, welche Methode angewandt werden. Zwar können eine Vielzahl von Binären Optionen auch schon trendfolgend gebucht werden, wobei es sich um die sogenannten Ladder handelt, allerdings gehören sie lediglich zu den Randerscheinungen und sind somit eine Ausnahme.

Ein Trader muss sich in Bezug auf die Binären Optionen immer den aktuellen Kurs anschauen und versuchen vorherzusagen, wo dieser Kurs zum Ablaufzeitpunkt seiner Option, was in einigen Minuten, Stunden oder sogar Tagen sein kann, stehen wird. Hierbei besteht die Ausnahme nur in den 30 oder 60 Sekunden Optionen, die sich ausschließlich auf das kurzfristige Momentum fokussieren.

Die nachfolgend benannten Methoden können bei einer technischen Analyse zum Einsatz kommen:

  • Bei Trends werden Call-/Put- oder auch Touch-Optionen gebucht, Ranges verwenden Range-Optionen.
  • Die Betrachtung der Volatilität in Bezug auf den zu buchenden Zeitraum der Optionen
  • Feststellung der möglichen Touch-Punkte mit Hilfe dieser Volatilität
  • Charts müssen in die Zeitabschnitte eingeteilt werden, die dem Ablaufzeitraum der jeweiligen Optionen entsprechen.
  • Feststellung von Trends mit Hilfe der Charteinteilung

Dies wirft natürlich die Frage auf, wie die einzelnen Punkte analysiert werden können. Zur Ermittlung der Volatilität werden die Grenzen des Kurses, die auf dem Wochen- oder Monats-Chart festgestellt werden, hinzugezogen. Zwar kann auch der Tageschart von Nutzen sein, hierbei ist jedoch zu bedenken, dass das Handeln innerhalb der Tagescharts sehr viel Aufmerksamkeit verlangt.

Die Range kann festgestellt werden, in dem vier Stäbe, die zum betrachtenden Zeitraum gehören, also 15-Minuten-Stäbe, Stunden- oder Tagesstäbe, hinzugezogen werden. Es dürfen keine höheren Hochs oder tieferen Tiefs mehr festgestellt werden.

Der Aufwärtstrend ins an höheren Hochs und auch gleichzeitig an höheren Tiefs oder der Abwärtstend an tiereren Hochs oder tieferen Tiefs zu erkennen. Natürlich ist es auch möglich, dass höhere Hochs und tiefere Tiefs vorliegen, allerdings sind diese Trends dann eher unklar. In derartigen Situationen sollten andere Zeiträume betrachtet werden, wodruch der Trend sich klare darstellen kann. Die Binären Optionen verfügen weder über Kaufstopps noch über Verlustbegrenzungs- oder Gewinnstopps. Dadurch können die Trader nicht auf ein Chartsignal warten, um sich einstoppen zu lassen. Mit dieser Methode arbeiten beispielsweise die Trader der klassischen Derivate.

Risikohinweis: Forex, Aktienhandel und CFDs sind gehebelte Produkte. Sie sind mit einem hohen Risiko verbunden und sind daher nicht für jeden Anleger geeignet, da Ihr Kapital in gefahr sein könnte. Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie alle Risiken verstehen.

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